Farner blickt durch.

Eine ganz wichtige Arbeit

Zeitungsartikel in der Andelfinger Zeitung vom 29. August zum Einsatz des Zivilschutzes in Oberstammheim

Oberstammheim: Dass der Weg ins Stammertal immer noch über eine Umleitung führt, hat nichts mehr mit dem Sturm vom 2. August zu tun; in Waltalingen wird die Strasse saniert, die Behinderung dauert noch bis 15. September. Die Folgen der verheerenden Superzelle beschäftigt die Gegend aber noch eine Weile.

Zurzeit sind fünf externe Forstteams im und am Stammerberg im Einsatz, dazu die eigenen Kräfte wie der Oberstammer Werkchef Marcel Langhard. Und diese Woche sind täglich acht Angehörige des Zivilschutzes an den Aufräumarbeiten im Tobelbach beteiligt. Wie Kommandant Thomas Schaller sagt, rücken diese um 7 Uhr in Benken ein und stehen dann ausgerüstet ab 7.30 Uhr der Gemeinde zur Verfügung. 

Aus dem Wäldchen zwischen dem Talhof und dem St. Annahof steigt Rauch auf von den vielen Feuer, die die Einsatzkräfte entfachen. Die Stämme sind mit Forstmaschinen weggeräumt worden, der Zivilschutz besorgt die Kleinarbeit und verbrennt das meiste. Bis über den Schlammsammler hinaus haben sie sich schon vorgearbeitet. „Eine ganz wichtige Arbeit“, ist Gemeindepräsident Martin Farner froh um den Zivilschutz.

Zurzeit ist der Tobelbach ein Rinnsal. Nicht umsonst heisse dieser weiter oben aber Wildbach und sei in der Gefahrenkarte eingetragen. „Wenn der Bach kommt, dann kommt er recht“, sagt Martin Farner. Vor rund 20 Jahren lief der Bach über und spülte Kartoffeln durch die Strassen, die am Ölberg gesetzt worden waren.
Beim Hochwasser letztes Jahr blieb der Bach im Bett. Dieses müsse immer sauber gehalten werden, so der Gemeindepräsident. Nach dem Sturm war ihre Aufmerksamkeit deshalb auch auf das Tobel gerichtet, wo viele Bäume entweder umgelegt oder in 15 Meter Höhe abgeknickt wurden. Als Regen angesagt war, war die Angst gross, dass Herumliegendes Geäst Röhren verstopft. Die Gemeinde bat den Zivilschutz um Hilfe, der den Auftrag annahm.

Bis heute Freitag ist der Zivilschutz noch im Einsatz. Danach kommt die nächste externe Truppe, die ausgerissene Wurzelstöcke entfernt und mit Steinen die Uferverbauung erneuert. Die Massnahmen gehen ins Geld. (spa)


01.09.2017 | Kategorie: Medien - Print 


Kommentare zu diesem Beitrag


Kommentare
Keine Kommentare. Verfassen Sie den ersten Kommentar
 Security code