Farner blickt durch.

Wirtschaft

Hürden abbauen, Abgaben senken

Unsere KMU bilden zusammen mit nationalen und internationalen Grossunternehmen und deren Forschungszentren das Rückgrat unserer Wirtschaft. Damit Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden können, sind für Unternehmen bürokratische Hürden und Regulierungen abzubauen, Gebühren zu senken und Steuern auf einem wettbewerbsfähigen, tiefen Niveau zu halten. Nur mit solchen Rahmenbedingungen wird es gelingen, in der Schweiz neue Arbeitsplätze zu schaffen – dies ist für die Zukunft unseres Landes zentral. 

Die erschwerten Bedingungen, mit denen die Schweizer Wirtschaft konfrontiert ist, verlangen entschlossenes Handeln. Passiert nichts, werden der starke Frankenkurs und das Damoklesschwert «Masseinwanderungsinitiative» Grossunternehmen und KMU massiv unter Druck setzen und damit tausende von Arbeitsplätzen gefährden. 

 

Meine Forderungen

  • Abgaben für Unternehmen reduzieren: Unternehmenssteuerreform ohne Kapitalgewinnsteuer umsetzen
  • Einheitlichen Mehrwertsteuersatz einführen – Keine neuen Rechnungslegungsvorschriften einführen 
  • Regulierungsdichte reduzieren und bürokratische Hürden abbauen

 

Auslandsbeziehungen

Bilaterale erhalten, neue Märkte erschliessen

Die EU ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz. 55 Prozent der Schweizer Exporte gehen in den EU-Markt. Das bestehende bilaterale Vertragswerk hat sich gut bewährt und muss für die Zukunft weiterentwickelt werden, denn ein umfassendes Freihandelsabkommen ist in weiter Ferne. Zudem ist es für unsere Unternehmen wichtig, dass sich die Schweiz weiter differenziert und zusätzliche Freihandelsabkommen mit Ländern ausserhalb Europas abschliesst.

Für die Schweiz sind gut ausgebildete Arbeitskräfte und Spezialisten aus dem EU-Raum Teil des Erfolges der vergangenen Jahre. Auch deshalb ist es Schweizer Firmen gelungen, ihre Marktposition zu verbessern, neue Arbeitsplätze zu schaffen und damit unseren Wohlstand zu sichern. Es ist deshalb zwingend, dass die Masseneinwanderungsinitiative so umgesetzt wird, dass die bilateralen Verträge erhalten bleiben. 

 

Meine Forderungen

  • Bilaterale Abkommen mit der EU sichern und nach Möglichkeit weiter ausbauen – bspw. mit einem Stromabkommen
  • Weitere Freihandelsabkommen mit Staaten ausserhalb der EU ab-schliessen 
  • Masseneinwanderungsinitiative umsetzen – Bilaterale erhalten

 

Finanzen

Staatliche Ausgaben einfrieren, Schulden abbauen

Vor fast fünfzehn Jahren hat die Schweiz als damals einziges Land in Europa eine Schuldenbremse eingeführt – mit Erfolg. Dennoch steigen die Staatsaufgaben und damit auch die Staatsausgaben ständig. Eine Staatsquote von rund einem Drittel ist eindeutig zu hoch – eine Überprüfung tut Not. Die Verschuldung von Staat, Kantonen und Gemeinden muss so tief wie möglich gehalten werden. Denn die Schulden von heute werden zur Hypothek für unsere Nachkommen. Hier müssen wir Verantwortung übernehmen, die staatlichen Ausgaben einfrieren und mittelfristig unsere Schulden abbauen.

Gesunde Staatsfinanzen erlauben Investitionen in die Zukunft. Solide Finanzen sind die Grundbedingung dafür. Die Schweiz muss im internationalen Standortwettbewerb für Familien und Firmen attraktiv bleiben. Investitionen in Bildung, Forschung, Innovation und Infrastruktur sind zentral. Nur mit einem hohen Eigenfinanzierungsgrad können diese Aufgaben ohne Steuererhöhungen gewährleistet werden.

 

Meine Forderungen

  • Staatsausgaben einfrieren
  • Schulden ab- statt aufbauen
  • Den Schweizer Finanzplatz mit einem internationalen Hochschul-zentrum für Finanz- und Banken-wissenschaften stärken

 

Weitblick

Innovation fördern, Zukunft gestalten

Stillstand bedeutet Rückschritt. Die Schweiz und ihre Unternehmen haben das vergangene Jahrhundert mit Innovationen geprägt und damit unter anderem die Basis für unseren einzigartigen Wohlstand gelegt. Für künftige Generationen ist es wichtig, dass wir diese Innovationskraft zurückgewinnen können. Nur so wird es uns gelingen, auch in Zukunft bezüglich Lebensqualität und Wohlstand an der Spitze zu bleiben.

Innovation entsteht dort, wo Bildung, Forschung und Wirtschaft ohne Berührungsängste und bürokratische Hürden zusammenarbeiten können. Gemischte Teams aus gut ausgebildeten Berufsleuten, Fach- und Hochschulabsolventen entwickeln so mit von der Wirtschaft zur Ver-fügung gestelltem Risikokapital neue Ideen – Pilotprojekte und innovative Produkte entstehen. Der Innovationspark in Dübendorf ist daher ein Schlüsselprojekt für eine zukunftsorientierte Schweiz.

 

Meine Forderungen

  • Innovationspark Dübendorf reali-sieren
  • Hürden zur Gründung von Startups auf ein Minimum reduzieren
  • Rahmenbedingungen für Risiko-kapitalgeber verbessern

 

Mobilität

Verkehrsinfrastrukturen ausbauen, Kostenwahrheit einführen

Mobilität bedeutet Lebensqualität. Einzelne Verkehrsmittel gegeneinander auszuspielen, bringt uns nicht weiter. Es braucht ein besseres Miteinander zwischen öffentlichem und privatem Verkehr. Zudem müssen sich beide aus ihren eigenen Einnahmen finanzieren können – ohne Quersubventionen. Auf dieser Basis sind die Kapazitätsengpässe im Nationalstrassennetz, im Agglomerationsverkehr sowie auf den Hauptverkehrsstrecken der Bahn zu beseitigen und die Verkehrsinfrastrukturen zukunftsgerichtet auszubauen. Der Ausbau darf jedoch einer weiteren Zersiedelung keinen Vorschub leisten. Um die Belastungen von Schiene, Strasse und Luft gleichmässiger zu verteilen, braucht es flexiblere Arbeitszeitmodelle.

Der Flughafen Zürich Kloten muss sich angemessen weiterentwickeln können. Dies bedingt, auch die Interessen der ansässigen Bevölkerung und der Grundeigentümer zu berücksichtigen. So können klare Rahmenbedingungen festgelegt und Rechtssicherheit geschaffen werden.

 

Meine Forderungen

  • Nadelöhre auf Strasse und Schiene rasch beheben
  • Verkehrsinfrastrukturen für die Zukunft bereitstellen – bspw. mit einer Sanierungsröhre am Gotthard
  • Die Kostenwahrheit nach dem Verursacherprinzip bei allen Verkehrsträgern konsequent umsetzen – bspw. mit einem JA zur Milchkuhinitiative
  • Rechtssicherheit für den Flughafen Zürich Kloten und seine Anwohner schaffen, um ihn massvoll weiter-entwickeln zu können 


Zudem geben Ihnen meine Vorstösse im Kantonsrat Auskunft über meine politische Haltung zu verschiedenen Themen.